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Über Bienenzucht

In den modernen Tagen von heute, saubere Umwelt und chemikalienlose Produkte sind Mangelware. Auch die für natürlich gehaltenen Bienenzucht Artikel enthalten mehr oder weniger Chemikalienüberreste. Und warum? Es ist vor allem wegen der Chemisierung der Landwirtschaft, der industrielle Produktion und das zunehmen des Fahrzeugparks, dass schädliche, fremde Stoffe in den Pflanzen, die für die Bienen Nektar und Blumenstaub sichern, nachweisbar sind. Andererseits hat die Modernisierung der Welt - die Überbrückung von Distanzen - auch beholfen, dass früher unbekannte, oder am anderen Orten ungefährliche Schadenverursacher und Krankheiterreger ihren Weg in den Bienenstock fanden.

Der bedeutendste von diesen war die Erschienung der Großen Asiatischen Bienenzecke (Varroa jacobsini) Anfang der 80-iger, das diesen Agrarzweig im Grunde erschüttert hat. Es hat schwere Verluste und manchmal auch völliges Sterben in der Bienenzucht verursacht. Die regelmäßige, methodische und konsequente Nutzung von Zeckentötern wurde unentbehrlich. Außerdem, zum Schutz der geschwächt widerstandsfähigen Bienen und für die Steigerung der Wirksamkeit der Produktion, benutzen viele Imker auch für andere Krankheiten Chemikalien und Antibiotika. Das hat bewirkt, dass heute auch die für natürlich geglaubten Bienenzucht-Artikel mehr oder weniger Chemikalien Überreste enthalten.

Was ist dann die Lösung? Das ökologische Wirtschaften. Die Bienen dürfen nur von solchen Pflanzenkulturen sammeln, die nachweisbar von jeden fremden Stoffen frei sind. Außerdem ist es auch die Aufgabe des Imkers seine Bienen mit der kleinstmöglichen Behelligung und der größtmöglichen Umsicht zu pflegen. Man darf die Bienenfamilien nur mit natürlich heilenden Wirkstoffen behandeln, im Honig und im Wachs darf nicht mal die kleinste Menge fremder Stoff sein.

 
 
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